• Pädiatrische Psychosomatik, Allergologie und Pneumologie
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Pädiatrische Psychosomatik, Allergologie und Pneumologie

Therapieziele:

  • psychosoziale Gesundheit
  • chronische psychosomatische Erkrankungen beseitigen
  • positives Gesundheitsverhalten aufbauen
  • in die Zukunft der Kinder investieren

Die Therapie chronischer psychosomatischer Erkrankungen

Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, psychosomatische Erkrankungen sowie Verhaltensauffälligkeiten wie Ess- und Schlafstörungen bei Säuglingen und Kindern haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen.

Die psychosomatische Abteilung der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen beschäftigt sich seit fast 30 Jahren mit der Therapie psychosomatischer Erkrankungen sowie mit Verhaltensauffälligkeiten von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und hat in diesem Rahmen ein umfassendes ganzheitliches Behandlungskonzept für chronische psychosomatische Störungen entwickelt.

Die hier angewandte Medizin arbeitet „gesundheitsorientiert“, d.h., sie beschäftigt sich mit den Ressourcen des erkrankten Menschen und seiner Familie und ist langfristig angelegt.

Weshalb eine ganzheitliche Betrachtungsweise sinnvoll ist:

Eine rein somatisch ausgerichtete Medizin kann zwar die Symptome chronischer Erkrankungen zeitweise lindern, heilen kann sie allerdings nicht. Die Betroffenen erleben immer wieder, dass diese Erkrankungen und Verhaltensstörungen nach kurzen Verbesserungsphasen immer wieder auftauchen und sich allmählich verschlimmern.

Eine ganzheitliche Medizin betrachtet ein Symptom als Ausdruck eines tiefer liegenden Problems. Die Therapie ist somit auf die Beseitigung der Ursachen der Erkrankung ausgerichtet. Diese liegt immer in den Lebenserfahrungen des Menschen begründet. Folglich wird  die Erkrankung eines Menschen auf dem Hintergrund seiner persönlichen Lebensgeschichte, seiner Gefühle, Beziehungen und Verhaltensweisen betrachtet.

Für uns als Therapeuten ist es dazu notwendig, sich mit dem erkrankten Menschen intensiver zu beschäftigen, um sein Wesen und seine Reaktionen kennen zu lernen. Dann können wir den  Betroffenen bzw. seinen Bezugspersonen helfen, die Mechanismen der Erkrankung zu verstehen und Veränderungsschritte einzuleiten.

Unser Konzept zielt darauf ab, die Bewältigungsfertigkeiten des erkrankten Menschen soweit zu stärken, dass dieser künftig nicht mehr „symptomatisch“ auf Belastungen reagiert.

Für Ärzte, Therapeuten und Medizinische Dienste:
Das Konzept versteht sich als Erweiterung der gängigen schulmedizinischen Verfahren. Neben der nötigen akut-medizinischen Behandlung stehen die psychischen und sozialen Komponenten, die den Krankheitsverlauf modifizieren, im Mittelpunkt der Therapie. Im Rahmen des standardisierten, multifokalen Therapieansatzes werden die einzelnen Module dem individuellen Störungsbild entsprechend eingesetzt. Die über das stationäre Setting erzielten komprimierten Erfahrungswerte der Patienten führen zu einer überdurchschnittlich guten Compliance in der häuslichen Therapieumsetzung. Insgesamt erreicht das Gesamtkonzept eine so hohe Effektivität, dass den meisten Patienten langfristig Symptom bzw. Störungsfreiheit bei einer „normalen“ Lebensführung ohne dauerhafte Einschränkungen bzw. Anwendungen möglich ist.
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Dr. med. Kurt-André Lion
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Dipl.-Psych. Dietmar Langer
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